Zeckensaison ist immer

Schild "Zeckenwarnung"

Ein bisschen Blut könnten Pferde ja entbehren. Doch die Zecke überträgt krankheitserregende Parasiten, Bakterien und Viren. Wie hoch ist das Risiko einer Ansteckung? Wie lassen sich Zecken vom Pferd fernhalten? Und wie entfernt man die Blutsauger richtig?

Oft liest man von einer „Zeckensaison“, die laut Faustregel von März bis November dauert. Doch mit Faustregeln ist das so eine Sache. Mit aktiven Zecken, die ihr Winterquartier in der bodennahen Laubstreu verlassen, ist bereits ab einer Temperatur von etwa 7 °C zu rechnen. In milden Wintern umspannt die „Zeckensaison“ also das ganze Jahr.

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Fördermittel und Kredite für Pferdebetriebe

Handschlag als Bau-Genehmigung

Wer langfristig einen erfolgreichen Pferdebetrieb führen will, der muss früher oder später Geld in die Hand nehmen. Der Bau eines (weiteren) Stalls, die Errichtung oder Modernisierung einer Reithalle oder der Kauf neuer Pferde – jede Investition kostet Geld. Wir zeigen Ihnen, unter welchen Voraussetzungen Sie Fördermittel und Kredite von Banken oder vom Staat erhalten können.

Egal ob Sie einen Betrieb gründen oder den bestehenden mit neuen Investitionen ausbauen wollen – Fördermittel gibt es zuhauf. Schier unzählige Programme haben sich die EU, der deutsche Staat, die Länder und einige Organisationen ausgedacht. Das Angebot ist nahezu unüberschaubar. Hilfen werden als Zuschuss, Zinsvergünstigung, Haftungsfreistellung, Bürgschaft oder Steuervergünstigung gewährt. Nun gilt es, das individuell passende Programm herauszufinden und die Anforderungen des Investors zu erfüllen.

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Kulinarische Genüsse abseits der Reitbahn

Schild "Wirtshaus zum Reiterhof"

Auf der Suche nach weiteren Erlösquellen eröffnet so manche Reitanlage ein eigenes Restaurant. Das ist kein einfaches Unterfangen, denn jeder Schritt auf betriebsfremdes Terrain ist zunächst risikoreich. Zudem ist der Gastronomiebereich hart umkämpft sowie investitions- und personalintensiv und die Fluktuation enorm. Gegenüber anderen Quereinsteigern haben Pferdebetriebler aber Vorteile: Reitanlagen verfügen meist über ausreichend Grund und geeignete Gebäude – ein großer Pluspunkt gegenüber jenen Gastrobetrieben, die Gewerbeflächen teuer anmieten müssen. Solches Eigentum stärkt die Verhandlungsposition, wenn es etwa um eine Finanzierung geht. Zudem schafft die Anbindung an einen Reiterhof ein Alleinstellungsmerkmal, das über den Sympathieträger Pferd positiv besetzt ist. Wichtig ist: Reiterhof und Restaurant müssen zusammenpassen.

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Wann macht eine eigene Ballenpresse Sinn?

Strohpresse auf einem Feld

Gutes Grundfutter ist wichtig. Neben dem richtigen Erntezeitpunkt und der Lagerung spielt aber auch geeignetes Gerät zum Einholen eine große Rolle. Ob eine eigene Ballenpresse Sinn macht, bereitet vielen Pferdebetrieben Kopfzerbrechen.

Viele Pferdebetriebe, gerade in Ballungsgebieten, sind darauf angewiesen, Heu und Stroh komplett zuzukaufen. In ländlicheren Regionen dagegen sind die Betriebe nicht selten in der Lage, zumindest ihren Heubedarf komplett über eigene Flächen zu decken. Natürlich ist es schön, wenn man den eigenen Betrieb führen kann, ohne auf andere angewiesen zu sein. Ein Grund, warum viele Pferdebetriebe auch einen eigenen Maschinenpark unterhalten. Aber ist das auch betriebswirtschaftlich sinnvoll?

Diese Frage haben wir Christian Fendt gestellt. Der gelernte Landwirt und studierte Betriebswirt betreibt in der Nähe von Augsburg einen eigenen Pferdebetrieb und ist als Berater für die Maschinenringe tätig. Wir haben uns die Ballenpressen aus dem Kontext herausgepickt und gemeinsam mit Christian Fendt etwas genauer betrachtet. Anders als bei Traktoren und Hofladern werden diese wirklich nur zu einem Zweck angeschafft, nämlich um Heu und Stroh zu pressen. Umso wichtiger ist es hier, bei der Rentabilität etwas genauer hinzuschauen.

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Alles richtig abgestellt?

Geparkte Pferdehänger

In einem Pferdebetrieb gibt es so einiges, was einen passenden Platz zum Abstellen braucht. Seien es die Pkws oder Fahrräder der Einsteller und Reitschüler oder deren Pferdeanhänger. Aber auch der Betrieb benötigt einiges an Abstellflächen für seine Maschinen: Traktoren, Lader und Anbaugeräte wie Bahnplaner, Schwader und Mähwerke sollten sicher abgestellt werden. Zum einen, um die Maschinen zu schützen, aber auch, um die Unfallgefahr für spielende Kinder oder entlaufene Pferde zu reduzieren. Grundsätzlich empfehlen verschiedene Experten, landwirtschaftliche Maschinen in einem nicht öffentlichen Bereich abzustellen, so ist schon mal ein großes Gefahrenpotenzial ausgeklammert.

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Mykotoxine im Pferdefutter

ADVERTORIAL

Mykotoxine sind ein zunehmendes Problem für alle Pferdehalter. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass in mehr als 25 % aller Getreideproben schädliche Mykotoxine enthalten sind. Steigend auch die Schimmelpilz- und Alkaloidbelastung über das Grundfutter wie Heu, Heulage oder Stroh. Mögliche Folgen: Atemwegsprobleme, Allergien, Verdauungsstörungen, Leber- und Nierenschäden, Bewegungsstörungen oder auch Fruchtbarkeitsstörungen (siehe Abb. 1).

Mykotoxine sind giftige, sekundäre Stoffwechselprodukte der Schimmelpilze

 Es sind mehr als 300 Mykotoxine bekannt, die von mehr als 100 Schimmelpilzarten (u.a. Aspergillus, Penicillium, Fusarium) produziert werden. Besonders gefährlich sind Aflatoxine, Ochratoxine, Zearalenone (ZEA), DON, Fumonisine und vermehrt auch giftige Mutterkorn-Ergotalkaloide im Getreide, aber auch Grasbestand. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Mykotoxine DON und ZEA am häufigsten im Pferdefutter vorkommen und ebenso häufig in Urin- und Blutproben von Sportpferden nachgewiesen werden. Pferde scheinen jedoch gegenüber DON und ZEA weniger sensibel zu sein. Eine deutlich höhere Sensibilität, zeigt sich gegenüber Fumonisin B 1, Endophyten und Ergotalkaloide. Zu Aflatoxine und OTA, fehlen derzeit genauere Untersuchungen, jedoch scheinen auch hier Pferde sehr empfindlich zu sein. Die derzeitige Praxis – bestehende Mykotoxin Grenz- oder Orientierungswerte für Schweine oder Wiederkäuer, auf Pferde zu übertragen – ist daher nicht ratsam. Eigene Werte für Pferde liegen derzeit nicht vor, allenfalls Empfehlungen.

Wie entstehen Mykotoxine?

Jedes Futtermittel weist einen natürlichen Gehalt an typischen Keimen auf. Durch eine schlechte Ernte oder eine ungünstige Lagerung können sich diese Keime explosionsartig vermehren.

Besonders häufig findet man sie in stärkereichem Getreide wie z.B. Mais oder Hafer, aber auch im Grundfutter wie Heu und Stroh. Die Schimmelbildung wird beeinflusst durch die Umgebungstemperatur, Feuchtigkeit, den pH-Wert, sowie die Nährstoffdichte des Futters (Bsp. Heulage). Diese Faktoren sind bei der Ernte und Lagerung unbedingt zu berücksichtigen, um Schimmelbildung und somit die Mykotoxinbildung zu vermeiden.

Stellt man bereits per Sinnenprüfung (Riechen, Fühlen) ersichtliche Mängel fest (Farbveränderungen, Fremdbesatz, Geruchsabweichungen, Staub), sollte dieses Futter nicht mehr an Pferde verfüttert werden. Neben der Nährstoffanalytik, sollten Grundfutterproben daher auch immer hinsichtlich ihrer Qualität, durch entsprechende labortechnische Analysen überprüft werden.

 

Die Gefahr der Infektion mit Mykotoxinen und insbesondere Ergotalkaloiden und Endophyten wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Insbesondere auch aufgrund der zunehmenden Klimaerwärmung und damit verbundenen Wetterextreme.

Hefezellwände können Mykotoxine binden!

Mannanoligosaccharide (MOS) und ß-Glukane sind natürliche Bestandteile der Bierhefezellwand. Sie wirken prebiotisch, fördern das Darmmikrobiom und stärken die Darmschleimhaut – somit die Schutzbarriere des Darms vor Eindringlingen wie Viren, Bakterien und Pilze. Die enthaltenen ß-Glukane stimulieren zusätzlich das Immunsystem. Durch seine spezifische Oberflächenstruktur und die damit verbundene hohe Adsorptionskraft, verfügen Mannanoligosaccharide (MOS) zudem über ein hohes Bindungsvermögen gegenüber vielen unterschiedlichen Mykotoxinen und teils auch Pathogenen.

In einer aktuellen in vitro Studie konnte die Bindungsaktivität von Biolex® MB40 gegenüber verschiedenen Ergotalkaloiden nachgewiesen werden (siehe Abb. 2). Dabei zeigte sich eine dosisabhängige Wirkung d.h. je höher die Biolex® MB40 Dosierung (0,5 %), umso besser der Bindungseffekt. 

Biolex® MB40: Prebiotisch. Pro Gesundheit.

Die gezielte Förderung der Darmgesundheit gilt heute als Schlüssel für Tiergesundheit und Tierwohl. Leiber Bierhefeprodukte werden als Nebenstrom der Brauerei, schonend weiterverarbeitet und getrocknet. So bleibt ihre native Struktur und damit ihre hohe biologische Aktivität erhalten. Sie enthalten eine Vielzahl von wertvollen Wirk- und Nähr-stoffen, die u.a. positive Effekte auf die Verdauung und das Immunsystem haben. Das Pferd wird insgesamt widerstandsfähiger gegenüber Stressfaktoren. Die zunehmende Belastung mit Mykotoxinen, Ergotalkaloiden oder auch Endophyten stellt einen größer werdenden Stressfaktor für das Pferd dar und kann gesundheitliche Schäden verursachen. Die natürliche Stärkung des Magen-Darm-Traktes, als auch die hohe Bindungsaktivität der Bierhefezellwände (Biolex® MB40) gegenüber Mykotoxinen und Alkaloiden können hier einen sinnvollen Beitrag leisten.

Mehr Infos unter: leibergmbh.de

Autor: Maike RAKEBRANDT; Senior Produktmanagement Equine & Pet, Leiber GmbH (2022)

Podcast: Reitplatzböden und deren Befestigung

Nachhaltigkeit, der Schutz der Natur und Pferdewohl können Hand in Hand gehen – diese Meinung vertritt auch der Gold-Partner des Arbeitskreis Pferd Hübner-Lee.

Im Podcast beantwortet Nicole Hübner exklusiv für Mitglieder des Arbeitskreis Pferd Fragen zum Thema “Reitplatzböden und deren Befestigung”.

Nässe, Kälte, Frost, Wind und Sonne – all das setzt einem Reitplatz erheblich zu. Was kann ich aber von Beginn an bei der Planung eines neuen Reitplatzes berücksichtigen? Welche Vorteile bringen eine nachhaltige und ökologische Bauweise? Auf diese Fragen und weitere findet ihr im Podcast Antworten.

Unsere Expertin: 

Nicole Hübner hat erfolgreich Pferdewirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen studiert und führt gemeinsam mit ihren Brüdern das Unternehmen ihrer Eltern fort. Nicole ist selbst international erfolgreich im Turniersport und ganz besonders dem Westernreiten verbunden.

 

 

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Rabattierte Tickets zur Equitana

Die Weltmesse der Pferdewelt feiert in diesem Jahr 50-jähriges Jubiläum! Vom 7. bis 13. April lockt sie wieder Pferdefans und -profis nach Essen. 7 Tage voller unterschiedlicher Programmpunkte, beeindruckender Shows, praktischen Produktneuheiten und kreativer Ideen erwarten die Besucher. Als Mitglied im Arbeitskreis Pferd genießt du den Vorteil, an einzelnen Messetagen vergünstigte Tickets zu erhalten. Den Arbeitskreis Pferd trefft ihr am Pferdebetrieb-Stand in Halle 3, Stand C48.  

 

Programm für Pferde-Profis

Der EQUITAG ist das Treffen der Mitglieder im Hauptverband der landwirtschaftlichen Buchstellen und Sachverständigen (HLBS) und findet am 11. April von 12:30 Uhr bis 18 Uhr und am Dienstag, 12. April von 11 bis 15 Uhr statt im Raum Deutschland des Kongresszentrums Süd statt. Pferdewirtschaftsmeister, Tierärzte, Betriebsinhaber, Juristen, Turnierfachleute und Pferdewirte sind zur Veranstaltung herzlich willkommen. Zu den Referenten zählen AK Beirat Prof. Dr. Dirk Winter (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen Geislingen) und der Tierwohlbeauftragte des Holsteiner Pferdezuchtverbandes Dr. Thomas Nissen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung sind zukunftsfähige Haltungskonzepte und tierwohlorientierte Zucht. Auch Krisenmanagement auf Pferdebetrieben und die Zusammenhänge zwischen Haltung, Fütterung und Atemwegserkrankungen sind auf dem Programm. Anschließend findet die Jobbörse der Hochschule Nürtingen statt. 

Equitana Innovationsaward

Voller neuer Ideen und Produkte ist der Equitana Innovationsaward. Jedes Jahr zeichnen die Equitana und Pferdebetrieb zusammen Innovationen aus, welche die Pferdehaltung vorantreiben. Auch die Themen Nachhaltigkeit, Pferdewohl und Arbeitswirtschaftlichkeit finden im Innovationsaward ihren Stellenwert. Welche Produkte dieses Jahr von unserer unabhängigen Jury nominiert wurden und was sie auszeichnet, liest du in Kürze auf www.pferde-betrieb.de. 

 

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Reitschulen wirtschaftlich aufstellen

 Kann sich eine Reitschule rechnen? Ab wann lohnt sich ein Schulpferd? So rechnen sich Betriebe aus, ob sich das Konzept Reitschule für sie wirtschaftlich darstellen lässt. Aber auch bestehende Konzepte können auf ihre Rentabilität hin überprüft werden. Besonders die Corona-Pandemie stellte viele Reitschulen vor eine schwierige, beinah ausweglose Situation. Doch noch immer ist die Nachfrage nach Reitunterricht in vielen Gegenden sehr hoch, häufig weitaus höher als das Angebot.

Deckungsbeitragsrechnung

Viele Betriebe und Vereine wissen gar nicht genau, ob ihr Schulbetrieb eigentlich rentabel ist, oder sie schätzen ihn falsch ein. Der Grund dafür ist, dass sie ihre Kosten und Einnahmen nicht sorgfältig auf die verschiedenen Betriebszweige aufgeschlüsselt haben. Um herauszufinden, wie Ihr Schulbetrieb läuft und wie Sie ihn bei Bedarf verbessern können, bietet sich eine sogenannte Deckungsbeitragsrechnung an.

 

Dafür ermitteln Sie die Einnahmen und ziehen davon die variablen Kosten (zum Beispiel Futter) ab. Dadurch erhalten Sie den Deckungsbeitrag für die Festkosten (zum Beispiel Instandhaltung, Zinsen, Kredite). Ziehen Sie die Festkosten vom Deckungsbeitrag ab, erhalten Sie das Betriebsergebnis. Die Schwierigkeit bei dieser Rechnung besteht vor allem darin, die Kosten sinnvoll auf die Betriebszweige (Schulbetrieb, Pensionsbetrieb, Zucht etc.) aufzuteilen – sinnvoll zum Beispiel auch im Hinblick auf steuerliche Vorteile. Nutzen zum Beispiel Reitschüler und Pferdebesitzer dieselbe Reithalle, müssten Sie die Kosten für ihre Abbezahlung, Instandhaltung, Pflege etc. den Nutzungszeiten entsprechend aufschlüsseln. Für manche Betriebe kann es dabei sogar sinnvoll sein, bei dieser Rechnung jedes Schulpferd einzeln zu berücksichtigen. So finden Sie zum Beispiel heraus, ob eines ihrer Schulpferde besonders viel Futter braucht, mehr Hufschmied- (Stichwort: Spezialbeschlag) oder Tierarztkosten verursacht oder sich schlicht nicht lohnt, weil es bei Reitschülern unbeliebt ist.

 

Die Gruppengröße im Reitunterricht

Damit ein Schulbetrieb wirtschaftlich arbeiten kann, sollten an einer Gruppenstunde mindestens fünf Reiter teilnehmen. Je kleiner die Gruppe, umso intensiver ist natürlich die Betreuung, aber umso höher sollten Sie auch die Preise ansetzen. Mehr als acht Reiter sollten es wiederum auch nicht sein, weil dann der Lerneffekt so gering ist, dass die Schüler demotiviert werden. Außerdem kann der Lehrer dann nicht mehr individuell auf die einzelnen Reitschüler eingehen.

Preise

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Podcast: Pferd und Wolf

Wolf

Das Vorkommen der Wölfe in Deutschland steigt und damit auch die Relevanz der Fragestellungen zum Verhalten bei einer Wolfsichtung, der Weidetierhaltung und dem Schutz unserer Pferde.

Im Podcast beantwortet Prof. Dr. Konstanze Krüger exklusiv für Mitglieder des Arbeitskreis Pferd Fragen zur aktuellen Wolfssituation in Deutschland, dem Verhalten, das Pferde zeigen, wenn Wölfe in der Nähe sind und was Stallbesitzer tun können, um ihre Herdentiere bestmöglich zu schützen. Dabei gibt die Expertin Tipps zur Herdenzusammenstellung und erklärt wie diese ebenfalls zum Schutz beitragen kann.

Die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland (VFD), hat gemeinsam mit Prof. Dr. Konstanze Krüger (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen), Dr. Enno Hempel (Verein zur Förderung von Wissenschaft m Pferd und Wolf e. V.) und dem NABU-Projekt Herdenschutz Niedersachsen eine Projektgruppe gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Öffentlichkeit zur Koexistenz von Wolf und Herdentieren korrekt zu informieren.

Unsere Expertin: 

Prof. Dr. Konstanze Krüger: Sie ist Professorin für Pferdehaltung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen, Zoologin und Verhaltensforscherin und hat Tiermedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert.

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Ratten & Mäuse: Schädlinge auf Pferdebetrieben bekämpfen

Schädlinge vermeiden und loswerden

Lästige Stechinsekten, Mäuse, Ratten oder Fliegen – sie in den Griff zu bekommen, scheint manchmal aussichtslos. Um in diesem Kampf dauerhaft die Oberhand zu behalten ist Vorbeugung ein wichtiger Schritt.

Wenn Sie denken: „So ein paar Mäuse sind doch nicht schlimm!“ dann überzeugen diese Zahlen Sie vielleicht vom Gegenteil: Ein einziges Mäusepaar kann im Jahr bis zu 1.000 Nachkommen hervorbringen. Eine weibliche Ratte hat im Jahr bis zu 470 Nachkommen. Wer dem Gewusel von Maus und Ratte also zuschaut, verliert die Kontrolle über die Lage.

Experten empfehlen, Rattenköderboxen, die mit Köderblöcken bestückt sind, um die Gebäude herum aufzustellen. Bei der regelmäßigen Kontrolle könne man anhand der Fraßspuren die Anwesenheit von Ratten feststellen. Während Mäuse lieber in Gebäuden einziehen, wohnen Wanderratten manchmal im Außenbereich in unterirdischen Bauten. Manchmal hausen sie aber auch im Betrieb, um die üppige Kinderschar aufzuziehen. Im Vergleich zu Mäusen haben sie einen größeren Aktionsradius. Bewährte Stellen, an denen es Fressbares gibt, besuchen sie regelmäßig.

Eine Gefahr für Mensch und Tier


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Den hütesicheren Weidezaun – richtig planen und bauen!

Die Hütesicherheit eines Weidezauns beginnt mit der Planung. Welcher Zaunpfosten? Welches Leitermaterial? Welche Isolatoren? Bevor der Koppelzaun steht, müssen einige Dinge beachtet werden, um einen perfekten und vor allem hütesicheren Zaun für Pferde zu bekommen.

Wichtige Parameter für die Planung eines Festzauns für Pferde sind nicht nur die Größe der Weide- bzw. Koppelfläche. Viele Dinge müssen beachtet werden, bevor der erste Pfosten eingeschlagen wird. Beispielsweise Art und Größe der Pferde, Anzahl der Tore, Pfosten, Bänder und Isolatoren. Nicht zuletzt muss auch ein passenden Weidezaungerät für das Zaunbau-Projekt gewählte werden. In dieser vierteiligen Serie klären wir die wichtigsten Fragen, damit Sie einen hütesicheren Weidezaun bauen können.

Vorüberlegung

 

Wichtige Grundlagen bei der Planung sind die Vorgaben der DIN 0131, die unter anderem die Höhe der Pfähle und die Längen der Zaunseile sowie -bänder für Weidezäune festhält. Je nach Zaunmaterial muss beispielsweise ein maximaler Pfahlabstand von 10 m bei Stahldrähten bzw. 6 m bei Bändern eingehalten werden. Bei den Zaunleitern selbst ist der Widerstand ein wichtiger Punkt, wenn es um die Zaunlänge geht. Als Faustformel gilt: Je geringer der Widerstand, desto länger kann der Zaun sein.

Geringer Widerstand ist wichtig

AKO gibt den Widerstand seiner Leitermaterialien und die daraus resultierende max. Zaunlänge auf der Verpackung an. Beispiel: Die AKO TopLine Plus-Serie mit den bewährten TriCond-Leitern garantiert Widerstände unter 0,5 Ohm/m und sorgt somit für eine hervorragende Leitfähigkeit und sehr lange Haltbarkeit bei mittleren bis langen Zaunanlagen. Im Vergleich zu nicht-rostenden Drähten gleicher Stärke besitzen Bänder und Seile der TopLine Plus-Linie durch Verwendung von TriCond eine 5-mal höhere Leitfähigkeit. AKO empfiehlt das beliebte 40 mm Breitband mit einem Widerstand von 0,187 Ohm/m für Zaunlängen bis zu 10.000 m. Bänder und Seile der PremiumLine weisen durch die Kombination von robusten Edelstahlleitern und dicken verzinnten Kupferleitern sogar einen noch geringeren Widerstand auf und garantieren damit beste Hütesicherheit auch bei sehr langen Zäunen (bis zu 20.000 m). Für den Festzaun-Bau empfiehlt sich die Verwendung von Premium Horse Wire. Das Das langlebige Pferdezaunsystem mit 10 Jahren Garantie aus dem Hause AKO weist einen Widerstand von 0,035 Ohm/m auf und kann für Zaunanlagen bis zu 60 km Länge verwendet werden.

AKO-Tipp: Ein Weidezaunseil lässt sich im Vergleich zu einem Band stärker spannen und es ist dem Wind nicht so ausgesetzt. Deshalb können die Pfahlabstände bei Zaunanlagen mit Seil vergrößert werden!

Welcher Zaunpfahl passt?

Für die Pferdeweide gibt es die unterschiedlichsten Zaunpfosten. Sehr verbreitet sind Holz- und Metallpfähle. Beispielsweise die OcotWood-Holzpfähle oder die T-Post-Metallpfähle von AKO, die in unterschiedlichen Längen angeboten werden. Am heikelsten sind die Eckpfähle zu bewerten, da diese die größte Zugkraft aushalten müssen. Darum ist bei diesen eine sichere Verankerung im Boden wichtig. Betonieren Sie diese zum Beispiel ein. Alternativ oder ergänzend kann der Eckpfosten wie folgt abgestützt werden: In Zugrichtung der Seile werden in einem Abstand von 1,9 m zwei weitere Pfähle gesetzt. Zwischen diesen und dem Eckpfosten wird quer ein Stützpfahl mit einem Durchmesser von 10 cm befestigt. So steht der Eckpfahl stabil und kann den Zugkräften des Leitermaterials trotzen. Anschließend werden die Streckenpfähle gesetzt. Wichtig ist hier der Abstand, der je nach Zaunmaterial variieren kann. Ähnlich stabil wie die Eckpfosten müssen auch die Pfähle beim Weidetor sein. Diese sollten auf dieselbe Weise in Zugrichtung des Leitermaterials abgestützt werden. Das gilt insbesondere, wenn ein massives Eisentor zum Einsatz kommt.

AKO-Tipp: Montieren Sie das Weidetor so, dass die obere Kante des Tores mit der oberen Reihe des Weidezaunbandes eine Linie ergibt.

Isolatoren für das Leitermaterial

Je nach Material der Zaunpfähle und Beschaffenheit des Leitermaterials werden unterschiedliche Isolatoren genutzt. Wichtig ist die Höhe, in der diese angebracht werden. Dabei muss nicht nur die Topografie der Pferdekoppel, sondern auch die Widerristhöhe der Pferde beachtet werden. Ponys benötigen einen niedrigeren Zaun als beispielsweise Groß- oder Springpferde. „Wir empfehlen die obere Reihe des Leitermaterials nur 10 % unterhalb der Widerristhöhe des größten Pferdes zu installieren“, erklärt AKO. Das heißt beispielsweise für Ponys und Kleinpferde mit einem Stockmaß von maximal 130 cm, dass der oberste Isolator in einer Höhe von 120 cm angebracht werden sollte. Der Mittlere sollte bei 75 cm und der unterste bei rund 45 cm angebracht werden. Bei einem Großpferd mit einem Stockmaß von bis zu 175 cm sollten die Isolatoren wie folgt montiert werden: 160 cm (oben), 90 – 100 cm (mitte) und 50 cm unten. Neben den Pferden muss auch die Topgrafie der Weide beachtet werden. Denn Pferde springen nicht direkt am Zaun ab – sondern in der Regel einen Meter davor. Liegt der mögliche Absprungbereich also höher als der Punkt, in dem der Pfahl steckt, muss das bei der Montage berücksichtigt werden.

AKO-Tipp: Kombinieren Sie Zaunseile mit einer Reihe 40-mm-Band, um die Sichtbarkeit des Koppelzauns für die Pferdeherde zu erhöhen!

Weidezaunrechner

Sie möchten Ihren Weidezaun nun planen? Bevor Sie Stift und Zettel bemühen, können Sie Ihre Eckdaten auch ganz bequem in den Weidezaunrechner von AKO eingeben. Wählen Sie hier einfach Ihre gewünschten Komponenten aus und schauen Sie am Schluss, welche Ausstattung Sie für Ihren Traum-Zaun benötigen. AKO führt Sie hier in 9 Schritten zum optimalen, individuellen und hütesichern Weidezaun.

Hier geht’s zum Weidezaunrechner!

Hütesicherheit verbessern

AKO FenceControl

AKO FenceControl Foto: Pferdebetrieb

Steht der Festzaun für Pferde, muss dieser regelmäßig auf die Hütesicherheit geprüft werden. Dazu bietet AKO verschiedene Produkte an. Zum Beispiel den Zaunprüfer, mit dem Sie die Zaunspannung einfach messen können. Dabei sollte die Spannung mindestens 3.000 Volt betragen. Um auch aus der Ferne schon zu sehen, ob Spannung auf dem Zaun ist, kann ein oder mehrere Pulse Flashs  von AKO montiert werden. Diese optische Spannungskontrolle blinkt bei ausreichender Spannung und erlischt, wenn die Spannung unter 3.000 V fällt. Möchten Sie immer wissen, ob die Hütesicherheit gewährleistet ist, hilf AKOs Fence Control. Das Gerät wird mit dem Zaun verbunden und meldet via Mobilfunknetz, wenn die Zaunanlage fehlerhaft arbeitet. Damit Dritte erkennen, dass es sich hier um einen Elektrozaun handelt, müssen zudem dauerhaft Warnschilder montiert sein. Führt der Elektrozaun zum Beispiel entlang einer öffentlichen Straße, müssen diese alle 50 bis 100 m zu sehen sein. Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass Warnschilder immer dort angebracht werden, wo Personen mit einem Pferdezaun mit elektrischen Seilen oder Bändern in Berührung kommen können.

Info: www.ako-agrar.de
AKO Weidezaun