Hofübergabe – Die Zukunft will geplant sein

Einen Pferdebetrieb als Familie zu führen, erfüllt viele Betriebsleiter mit Stolz. Doch wie funktioniert diese generationenübergreifende Zusammenarbeit und wann folgt der Schritt, den eigenen Reitbetrieb an den richtigen Nachfolger zu übergeben? Wie geht man vor, wenn es keinen familiären Nachfolger gibt? Mit diesen und weiteren Fragen zum Thema Hofnachfolge, Betriebsübergabe und Familienbetrieb beschäftigt sich Pferdebetrieb im dritten und letzten Teil der Serie „Pferdebetriebe kaufen, verkaufen und überschreiben“.

Viele Pferdebetriebe werden in Deutschland als Familienbetrieb geführt. In vielen Fällen bedeutet das, dass mehrere Generationen auf dem Reitbetrieb arbeiten oder sogar gemeinsam unter einem Dach leben. Im Laufe der Zeit stellen sich Betriebsleiter die Frage der Übergabe ihres Betriebs. schleicht sich der Gedanke an die Übergabe des Reitbetriebs ein. Diese will gut überlegt und vorbereitet sein. Wer bis dahin schon sein Leben lang auf dem Reitbetrieb gearbeitet hat, hat den Vorteil mit den Abläufen und den Gegebenheiten vertraut zu sein. Worauf es bei generationenübergreifender Zusammenarbeit und der Hofübergabe ankommt, weiß Rechtsanwalt Heiner Klett.

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Fördermittel und Kredite für Pferdebetriebe

Wer langfristig einen erfolgreichen Pferdebetrieb führen will, der muss früher oder später Geld in die Hand nehmen. Der Bau eines (weiteren) Stalls, die Errichtung oder Modernisierung einer Reithalle oder der Kauf neuer Pferde – jede Investition kostet Geld. Wir zeigen Ihnen, unter welchen Voraussetzungen Sie Fördermittel und Kredite von Banken oder vom Staat erhalten können.

Egal ob Sie einen Betrieb gründen oder den bestehenden mit neuen Investitionen ausbauen wollen – Fördermittel gibt es zuhauf. Schier unzählige Programme haben sich die EU, der deutsche Staat, die Länder und einige Organisationen ausgedacht. Das Angebot ist nahezu unüberschaubar. Hilfen werden als Zuschuss, Zinsvergünstigung, Haftungsfreistellung, Bürgschaft oder Steuervergünstigung gewährt. Nun gilt es, das individuell passende Programm herauszufinden und die Anforderungen des Investors zu erfüllen.

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Kulinarische Genüsse abseits der Reitbahn

Auf der Suche nach weiteren Erlösquellen eröffnet so manche Reitanlage ein eigenes Restaurant. Das ist kein einfaches Unterfangen, denn jeder Schritt auf betriebsfremdes Terrain ist zunächst risikoreich. Zudem ist der Gastronomiebereich hart umkämpft sowie investitions- und personalintensiv und die Fluktuation enorm. Gegenüber anderen Quereinsteigern haben Pferdebetriebler aber Vorteile: Reitanlagen verfügen meist über ausreichend Grund und geeignete Gebäude – ein großer Pluspunkt gegenüber jenen Gastrobetrieben, die Gewerbeflächen teuer anmieten müssen. Solches Eigentum stärkt die Verhandlungsposition, wenn es etwa um eine Finanzierung geht. Zudem schafft die Anbindung an einen Reiterhof ein Alleinstellungsmerkmal, das über den Sympathieträger Pferd positiv besetzt ist. Wichtig ist: Reiterhof und Restaurant müssen zusammenpassen.

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Alles richtig abgestellt?

In einem Pferdebetrieb gibt es so einiges, was einen passenden Platz zum Abstellen braucht. Seien es die Pkws oder Fahrräder der Einsteller und Reitschüler oder deren Pferdeanhänger. Aber auch der Betrieb benötigt einiges an Abstellflächen für seine Maschinen: Traktoren, Lader und Anbaugeräte wie Bahnplaner, Schwader und Mähwerke sollten sicher abgestellt werden. Zum einen, um die Maschinen zu schützen, aber auch, um die Unfallgefahr für spielende Kinder oder entlaufene Pferde zu reduzieren. Grundsätzlich empfehlen verschiedene Experten, landwirtschaftliche Maschinen in einem nicht öffentlichen Bereich abzustellen, so ist schon mal ein großes Gefahrenpotenzial ausgeklammert.

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