Modul 3 – Finanzmanagement professionalisieren
„Finanzen strategisch steuern – Controlling als Erfolgsinstrument“
„Zahlen, die wirken – Professionelles Finanzmanagement im Betrieb
Viele Betriebe kennen ihre Zahlen – aber nutzen sie nicht als Führungsinstrument.
Modul 3 richtet sich an Betriebe, die den nächsten Schritt gehen wollen:
weg von reiner Zahlenbetrachtung, hin zu aktiver, strategischer Steuerung.
Im Fokus steht die Frage:
Wie wird aus Finanzdaten ein wirksames Controlling, das Entscheidungen lenkt und Zukunft sichert?
Ziel des Moduls
Ziel dieses Moduls ist es, das Finanzmanagement im Betrieb gezielt zu professionalisieren und Controlling als zentrales Steuerungsinstrument zu etablieren.
Die Teilnehmenden lernen,
- finanzielle Anforderungen richtig einzuordnen,
- klare betriebliche Zielsetzungen abzuleiten
- und den konkreten Nutzen eines strukturierten Controllings für ihren Betrieb zu erkennen und umzusetzen.
Inhalte im Überblick
1. Professionalisierung des Finanzmanagements
- Vom „Zahlen sammeln“ zur aktiven Steuerung
- Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungslogiken
- Welche Finanzinformationen wirklich relevant sind
2. Controlling einführen oder gezielt ausbauen
- Grundlagen eines praxistauglichen Controllings
- Kennzahlen, die Wirkung entfalten – nicht überfordern
- Regelmäßige Auswertungen als Entscheidungsbasis
- Controlling als Führungs- und Kommunikationsinstrument
3. Der Zusammenhang: Anforderungen – Zielsetzung – Nutzen
Anforderungen
- steigende Kosten und wirtschaftlicher Druck
- höhere Erwartungen an Transparenz und Planung
- zunehmende Komplexität im Betriebsalltag
Zielsetzung
- bessere Planbarkeit und Sicherheit
- fundierte Entscheidungen statt Bauchgefühl
- gezielte Steuerung von Wachstum, Investitionen und Ressourcen
Nutzen / Vorteile
- frühzeitiges Erkennen von Risiken
- klare Prioritäten in der Betriebsentwicklung
- höhere Wirtschaftlichkeit und Stabilität
Schwerpunkte des Moduls
Strategische Betriebssteuerung
- Finanzkennzahlen als strategische Leitplanken
- Verbindung von operativem Handeln und langfristiger Ausrichtung
- Steuerung statt Reaktion
Entwicklung eines individuellen Transformationsplans
- Wo steht mein Betrieb heute?
- Welche Strukturen fehlen oder sind ausbaufähig?
- Schritt-für-SchrittPlan zur Weiterentwicklung des Finanzmanagements
- realistisch, umsetzbar, betriebsindividuell
Ihr Mehrwert
✔ Klarheit über die finanzielle Leistungsfähigkeit des Betriebs
✔ Controlling als Werkzeug für bessere Entscheidungen
✔ Ein strukturierter Fahrplan zur Weiterentwicklung
✔ Mehr Sicherheit in Planung, Investitionen und Zukunftsfragen
Für wen ist Modul 3 geeignet?
- Betriebsinhaber:innen und Führungskräfte
- Betriebe, die wirtschaftlich wachsen oder sich stabil aufstellen wollen
- Alle, die ihre Zahlen aktiv nutzen möchten – nicht nur verwalten
Termin & Referent
Datum: Dienstag, 08. Dezember 2026
Uhrzeit: 10:00 – 12:00 Uhr
Referent: Dr. Werner Schade (Fachberatung für Pferdebetriebe Schade & Partner)
Unser Experte
Dr. Werner Schade studierte Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Pferde und war u. a. Geschäftsführer und Zuchtleiter des Hannoveraner Verbands. Seit 2020 ist er wieder als Berater bei Schade & Partner tätig. Seine Expertise liegt in der wirtschaftlichen Entwicklung von Pferdebetrieben – praxisnah, zukunftsorientiert und ganzheitlich.
| Zeit | Thema / Programmpunkt | Referent |
|---|---|---|
| 9.45 Uhr | Teilnehmerregistrierung in Zoom | |
| 10.00 Uhr | Begrüßung: Jana Pschibul – Chefredakteur „Pferdebetrieb“ Mara Dittebrand – Leitung Online-Akademie | |
| 10.05 Uhr | Kennzahlen und Controlling • Einführung in betriebswirtschaftliche Kennzahlen speziell für Pferdebetriebe (z. B. Auslastung, Futterkosten pro Pferd, Tierarztkosten, Maschinenkosten etc.) • Tools / Methoden zur Erfassung und Auswertung • Interpretation: Wann sind Kosten in Ordnung, wann kritisch • Kalkulation anhand von Praxisbeispielen | Dr. Werner Schade |
| 11.25 Uhr | Pause | |
| 11.35 Uhr | Investitionen & Finanzierung & Kreditwesen • Langfristige Planung vs. kurzfristige Anpassung • Investitionsrechnungsverfahren (Kapitalwert, Amortisation, interne Zinsfußmethode) • Praxisbeispiele: Stallbau, Ausstattung, Digitalisierung • Risikobetrachtung (z. B. schwankende Preise, extreme Wetterlagen, Tiergesundheit) • Kosten vs. Nutzen: langfristige Einsparpotenziale vs. kurzfristige Mehrkosten • Vorbereitung und Abwicklung von Kreditanträgen & Bankenanfragen | Dr. Werner Schade |
| 12.45 Uhr | Diskussion & Fragerunde | |
| 13.00 Uhr | Abschluss der Veranstaltung |
Teilnahme
Regulär
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